Kurz gesagt
Ein KI-Agent ist ein System, das eine Aufgabe in mehreren Schritten selbstständig erledigt: Informationen sammeln, Werkzeuge nutzen, ein Ergebnis liefern. Heute funktionieren Agenten gut bei klar umrissenen Aufgaben mit überprüfbarem Ergebnis – etwa Anfragen vorbereiten, Recherchen zusammenstellen oder Software-Änderungen entwickeln. Bei Entscheidungen mit Gewicht sollte ein Mensch freigeben.
- Gut geeignet
- klar umrissene, prüfbare Aufgaben
- Beispiele
- Anfragen, Recherche, Dokumente, Code
- Wichtig
- Freigabe durch Menschen
- Basis
- Sprachmodell + Werkzeuge + Regeln
Was einen Agenten von einem Chatbot unterscheidet
Ein Chatbot antwortet. Ein Agent handelt: Er kann im CRM nachsehen, eine E-Mail entwerfen, einen Termin vorschlagen oder eine Datei anlegen – im Rahmen der Werkzeuge und Rechte, die man ihm gibt.
Beispiele aus dem Mittelstand
- Anfrage-Agent: liest Anfragen, ergänzt Daten, bewertet und schreibt einen Antwortentwurf
- Recherche-Agent: stellt Informationen zu einem Kunden oder Markt zusammen
- Dokumenten-Agent: prüft Unterlagen auf Vollständigkeit und meldet Lücken
- Agentic Coding: entwickelt Software-Änderungen, die Entwickler prüfen und freigeben
Grenzen und Regeln
Agenten machen Fehler, besonders bei unklaren Aufgaben. Deshalb gilt: eng umrissene Aufgabe, nur die nötigen Rechte, Protokoll jedes Schritts und Freigabe durch einen Menschen, bevor etwas nach außen geht oder Geld fließt.
Häufige Fragen
Braucht ein KI-Agent eigene Software?
Meist baut er auf vorhandenen Werkzeugen auf: einem Sprachmodell, einer Automatisierungsplattform und den Schnittstellen Ihrer Programme.
Ist das sicher?
So sicher, wie Rechte und Regeln gesetzt sind. Agenten sollten nur Zugriff auf das haben, was sie für ihre Aufgabe brauchen.
Wie fangen wir an?
Mit einer klar umrissenen Aufgabe, deren Ergebnis sich leicht prüfen lässt.
Nächster Schritt
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Stephan Hochmuth
Inhaber & Geschäftsführer von PICONDA. Seit 2006 entwickelt er mit seinem Team Websites, Onlineshops und Automatisierungen für den Mittelstand, seit 2012 ist er Dozent und Speaker für Digitalisierung und KI. Mehr über PICONDA