
Kurz gesagt
Camper mit Wohnmobil, Wohnwagen oder Zelt buchen gern direkt beim Platz – wenn es einfach geht. Erfolgreiche Campingplätze bieten eine Online-Buchung mit Platzplan, zeigen Lage, Ausstattung und Umgebung mit guten Bildern und füllen die Hochsaison mit Frühbucher-Aktionen im Winter. Die Nebensaison gewinnen sie mit Themenwochen, Angeboten für Wohnmobile und Glamping. Automatische Gästeinfos vor der Anreise sorgen für einen guten Start und gute Bewertungen.
- Stellplatz-Aufenthalt
- 150–700 €
- Mietunterkunft / Glamping
- 400–1.500 €
- Dauercamping-Saison
- 1,5–3,5 T€
- Buchungszeit
- Januar bis April
Passend dazu: Branchen-Playbook Campingplätze – Anzeigenbeispiele, Ideen & Wert-Rechner
Kennzahlen im Überblick
Typische Auftrags- und Umsatzwerte in der Branche – als Orientierung für Ihr Werbebudget. Die Werte schwanken je nach Region, Betriebsgröße und Angebot.
| Auftrag / Leistung | Typischer Wert |
|---|---|
| Stellplatz-Aufenthalt | 150–700 € |
| Mietunterkunft / Glamping | 400–1.500 € |
| Dauercamping-Saison | 1,5–3,5 T€ |
Nachfrage im Jahresverlauf
Am stärksten gefragt: März, April. Ruhiger: August.
Was Camper suchen
Familien suchen kinderfreundliche Plätze mit Spielplatz und Badesee, Paare Ruhe und Natur, Wohnmobilisten gut erreichbare Stellplätze mit Ver- und Entsorgung, Dauercamper eine Gemeinschaft. Alle prüfen online Lage, Ausstattung, Bilder und Bewertungen. Viele finden Sie über Portale, buchen aber lieber direkt, wenn Ihre Website mithalten kann.
Online-Buchung mit Platzplan
Ein interaktiver Platzplan, auf dem Gäste ihren Stellplatz wählen – Sonne oder Schatten, Seenähe, Größe, Stromanschluss – ist ein starkes Argument für die Direktbuchung. Verfügbarkeiten in Echtzeit, klare Preise inklusive Nebenkosten und eine Bezahlung online machen die Buchung so einfach wie auf einem Portal. Eine Stellplatzverwaltung im Hintergrund verhindert Doppelbuchungen.
Bilder und Informationen, die überzeugen
- Luftbilder des Platzes und Fotos einzelner Stellplatzbereiche
- Sanitäranlagen – oft ein entscheidender Faktor
- Umgebung: See, Wanderwege, Radtouren, Ausflugsziele
- Mietunterkünfte und Glamping-Zelte von innen
- Hinweise zu Hunden, Kindern, Ruhezeiten und Anreise
Der Weg zum Auftrag – Campingplätze
- Fernweh – Im Winter wird der Sommer geplant: Familien, Paare und Dauercamper suchen nach Plätzen am See, in den Bergen oder am Meer.
- Vergleich – Camper vergleichen Lage, Ausstattung, Stellplatzgröße, Sanitäranlagen, Hundefreundlichkeit und Bewertungen – auf Portalen, in Apps und auf der Platz-Website.
- Verfügbarkeit – Ist zum Wunschtermin ein passender Platz frei? Wer das nur per E-Mail beantworten kann, verliert Gäste an Plätze mit Online-Buchung.
- Aufenthalt – Freundlicher Empfang, saubere Sanitäranlagen und gute Infos zur Umgebung prägen die Erinnerung.
- Wiederkehr – Viele Camper kommen jedes Jahr wieder – wenn sie rechtzeitig an Frühbucherangebote erinnert werden.
Schritt für Schritt zur Landingpage – Campingplätze
- Platzplan mit Stellplatzgrößen und Lage
- Online-Buchung mit Echtzeit-Verfügbarkeit
- Preise inklusive aller Nebenkosten
- Bilder von Stellplätzen, Sanitär und Umgebung
- Angebote für Vor- und Nachsaison
- Informationen zu Hunden, Strom, Anreise und Ausflugszielen
Frühbucher und Hochsaison
Gebucht wird von Januar bis April für den Sommer. Frühbucher-Aktionen im Winter – etwa ein Vorteil bei Buchung bis Ende Februar – füllen die Hochsaison früh und bringen Liquidität. Erinnern Sie Gäste des Vorjahres per E-Mail an die neue Saison, idealerweise mit ihrem Lieblingsplatz.
Die Nebensaison gewinnen
Frühling und Herbst sind für viele Plätze schwach. Themenwochen – Wanderwochen, Radtouren, Herbstfeste, Yoga am See –, Angebote für Wohnmobile in der Nebensaison und Glamping für Gäste ohne eigene Ausrüstung füllen diese Zeiten. Bewerben Sie sie mit eigenen Seiten und gezielten Kampagnen.
Die passenden Kanäle
- Google Ads für „Campingplatz [Region]“, „Wohnmobilstellplatz [Ort]“, „Campingplatz am See“
- Meta Ads und Instagram mit Bildern vom Platz und Umgebung
- Suchmaschinenoptimierung mit Seiten für Zielgruppen und Aktivitäten
- E-Mail an frühere Gäste
- Präsenz auf Camping-Portalen mit Link zur Direktbuchung
Gästekommunikation
Automatische Informationen vor der Anreise – Anfahrt, Check-in-Zeiten, Hinweise zu Brötchenservice und Ausflügen – sorgen für einen entspannten Start. Nach dem Aufenthalt bitten Sie um eine Bewertung und laden zur nächsten Saison ein. Zufriedene Gäste kommen oft jedes Jahr wieder.
Beispiel: Botschaften
„Ihr Lieblingsplatz am See für den Sommer – jetzt mit Frühbuchervorteil reservieren.“ Für Wohnmobile: „Ruhiger Stellplatz mit Seeblick – auch kurzfristig, auch in der Nebensaison.“ Für Glamping: „Camping ohne Ausrüstung – Safarizelt mit echtem Bett.“
Häufige Fehler
- Buchung nur per E-Mail oder Telefon
- Keine Bilder der Sanitäranlagen
- Preise ohne Nebenkosten
- Frühere Gäste werden nicht angeschrieben
- Keine Angebote für die Nebensaison
Inhalte für Google und KI-Suchen
Seiten wie „Campingplatz mit Hund am See in [Region]“ oder „Ausflugsziele rund um den Campingplatz“ beantworten konkrete Fragen und werden von KI-Assistenten empfohlen, wenn Camper nach Plätzen suchen.
Praxisbeispiel: Ein Familiencampingplatz digitalisiert die Buchung
Fiktives Beispiel: Ein Campingplatz mit 180 Stellplätzen nimmt Buchungen per E-Mail und Telefon an. In der Wintersaison beantwortet das Team hunderte Anfragen manuell, viele Gäste buchen woanders, weil sie zu lange auf eine Antwort warten.
Der Platz führt eine Online-Buchung mit interaktivem Platzplan ein, auf dem Gäste Stellplatzgröße, Lage und Stromanschluss sehen. Stammgäste erhalten im Herbst eine persönliche Einladung zur Frühbuchung, neue Gäste werden über Meta Ads in den wichtigsten Herkunftsregionen erreicht. Die Nebensaison wird mit Angeboten für Wohnmobilisten ohne Kinder beworben. Nach einer Saison ist der Anteil der Direktbuchungen deutlich gestiegen, das Team spart viele Stunden Mailverkehr, und die Vor- und Nachsaison ist besser ausgelastet.
Typische Einwände – und gute Antworten (Campingplätze)
- „Auf dem Portal finde ich alles auf einen Blick.“ – Bieten Sie bei Direktbuchung einen Vorteil, etwa die Wahl des Stellplatzes oder einen Frühbucherrabatt.
- „Der Platz ist im Sommer immer ausgebucht.“ – Zeigen Sie die Vorteile der Vor- und Nachsaison und bieten Sie eine Warteliste für Absagen an.
- „Wir wissen nicht, ob der Stellplatz groß genug ist.“ – Ein Platzplan mit Maßen und Fotos beantwortet diese Frage vor der Buchung.
Besonderheiten – Campingplätze
Campingplätze erleben seit Jahren eine hohe Nachfrage, gleichzeitig steigen die Erwartungen: Gäste wollen online buchen, Stellplätze vorab sehen und schnelle Antworten. Die Hochsaison ist oft früh ausgebucht – Marketing dient dann vor allem der Vor- und Nachsaison, der Gewinnung von Dauercampern und der Stärkung der Direktbuchungen gegenüber Portalen. Gute Bilder von Stellplätzen, Sanitäranlagen und Umgebung sind wichtiger als Texte. Achten Sie auf vollständige Preisangaben inklusive Kurtaxe und Nebenkosten, um Ärger und schlechte Bewertungen zu vermeiden.
Checkliste – Campingplätze
- Online-Buchung mit Platzplan
- Vollständige Preise
- Aktuelle Bilder
- Frühbucherangebote für Stammgäste
- Meta Ads in Herkunftsregionen
- Google-Profil gepflegt
- Bewertungen beantwortet
- Newsletter im Herbst und Januar
- Angebote für Wohnmobilisten
- Mehrsprachige Inhalte
Bewertungen und Bilder aktuell halten
Camper lesen Bewertungen genau – besonders zu Sanitäranlagen, Lautstärke und Freundlichkeit. Bitten Sie Gäste bei der Abreise um eine Bewertung und antworten Sie auf Kritik sachlich. Aktualisieren Sie Bilder jede Saison, damit sie den aktuellen Zustand zeigen.
Die wichtigsten Kanäle für Campingplätze im Überblick
Die Auswahl der Kanäle folgt der Zielgruppe. Bei Campingplätze sind das typischerweise: Camper mit Wohnmobil, Wohnwagen oder Zelt – Familien, Paare und Dauercamper, die Natur, Ruhe und gute Ausstattung suchen und gern direkt beim Platz buchen. Die folgende Übersicht zeigt, welcher Kanal welche Rolle übernimmt.
| Kanal | Aufgabe | Wann sinnvoll |
|---|---|---|
| Google Ads | Fängt aktive Nachfrage ab | wenn Kunden bereits suchen |
| Meta Ads | Weckt Bedarf über Bilder und Videos | für Inspiration und Region |
| Zeigt Arbeiten, Team und Atmosphäre | für Marke und Empfehlung | |
| SEO | Dauerhafte Sichtbarkeit ohne Klickpreis | mittel- bis langfristig |
| E-Mail & Automationen | Nachfassen und Wiederkäufe | nach Anfrage oder Kauf |
Suchbegriffe, mit denen Kunden Campingplätze finden
So suchen Interessenten tatsächlich. Ergänzen Sie [Stadt] um Ihre Einsatzorte und geben Sie den wichtigsten Begriffen eine eigene Seite oder einen eigenen Abschnitt – mit einem Titel wie „Campingplatz [Ihre Region] – direkt buchen“.
Beantworten Sie typische Fragen wie „Sind Hunde erlaubt?“ oder „Kann ich einen bestimmten Platz reservieren?“ direkt auf Ihrer Website, am besten mit einer kurzen Antwort zu Beginn. Genau solche Antworten zeigen Google und KI-Assistenten bevorzugt an.
| Suchbegriff | Passender Inhalt |
|---|---|
| campingplatz [region] | Ratgeber mit kurzer Antwort und Beispielen |
| wohnmobilstellplatz | Ratgeber mit kurzer Antwort und Beispielen |
| glamping [region] | Ratgeber mit kurzer Antwort und Beispielen |
| campingplatz am see | Ratgeber mit kurzer Antwort und Beispielen |
| campingplatz mit hund | Ratgeber mit kurzer Antwort und Beispielen |
Gefunden werden – bei Google und in KI-Assistenten
Wer „campingplatz [region]“ sucht, entscheidet in Sekunden, welches Ergebnis er anklickt. Ein Suchtreffer mit dem Titel „Campingplatz – Stellplätze & Mietunterkünfte direkt buchen“ sagt sofort, worum es geht und wo Sie tätig sind. Immer mehr Menschen fragen außerdem KI-Assistenten, etwa: „Welcher Campingplatz am See in Bayern hat im August noch Plätze frei?“. Genannt wird dort, wer klare, aktuelle Informationen zu Leistungen, Ort, Preisrahmen und Erfahrungen bietet.
Besonders überzeugend sind Bewertungen, die konkret werden – etwa: „Wunderschöner Platz, super sauber und ein tolles Team – wir kommen wieder.“. Solche Sätze entstehen, wenn Sie Kunden zum richtigen Zeitpunkt um eine Rückmeldung bitten und ihnen den Weg dorthin leicht machen.
Unser Praxistipp für Campingplätze: Frühbucher-Aktionen im Winter füllen die Hochsaison früh – die Nebensaison gewinnen Sie mit Themenwochen und Stellplatz-Angeboten für Wohnmobile.
Diese Fragen gehören ins Anfrageformular für Campingplätze
Ein Formular ist Ihr erster Filter. Für Campingplätze empfehlen wir diese sechs Fragen, die eine schnelle Einschätzung ermöglichen, ohne Interessenten abzuschrecken:
Halten Sie Pflichtfelder auf das Nötigste beschränkt und bieten Sie, wo es passt, Auswahlfelder statt Freitext an. Jede zusätzliche Frage senkt die Zahl der Anfragen etwas – erhöht aber deren Qualität. Testen Sie nach einigen Wochen, ob alle Angaben wirklich gebraucht werden.
- Wohnmobil, Wohnwagen oder Zelt?
- Anreise
- Abreise
- Personen
- Strom / Haustier?
- Besondere Wünsche
Rechenbeispiel: Was Marketing für Campingplätze bringen kann
Bevor Sie Budget freigeben, lohnt ein Blick auf die Zahlen. Wir rechnen mit den Durchschnittswerten, die wir im Playbook für Campingplätze hinterlegt haben. Mit 900 € Budget und rund 12 € pro Anfrage entstehen etwa 75 Anfragen im Monat; davon passen rund 70 % wirklich, und bei einer Abschlussquote von 45 % werden daraus gut 23,6 Aufträge.
Hinzu kommt bei Campingplätze oft ein Folgeumsatz – im Rechner als „Folgebuchungen pro Gast und Jahr“ mit 300 € angesetzt –, der das Ergebnis je Kunde deutlich verbessert.
Betrachten Sie diese Rechnung als Startpunkt, nicht als Versprechen. Je nach Region, Wettbewerb und Angebot verschieben sich die Werte spürbar. Wer von Beginn an Anfragen, Gespräche und Abschlüsse zählt, weiß nach wenigen Wochen, was Marketing für Campingplätze tatsächlich bringt – und kann die Werte im Wert-Rechner des Playbooks mit eigenen Zahlen ersetzen.
| Kennzahl | Beispielwert |
|---|---|
| Werbebudget pro Monat | 900 € |
| Kosten pro Buchungsanfrage | 12 € |
| Anfragen pro Monat | 75,0 |
| Anteil mit freiem Zeitraum | 70 % |
| Buchungsquote | 45 % |
| Aufträge pro Monat | 23,6 |
| Durchschnittlicher Buchungswert | 450 € |
| Umsatz pro Monat | 10.631 € |
| Deckungsbeitrag | 50 % |
| Rohertrag pro Monat | 5.316 € |
| Ergebnis nach Werbebudget | 4.416 € |
Was ein Gast wert ist
Eine Familie, die zwei Wochen im Sommer bleibt, bringt 600 € und mehr, dazu Umsatz in Kiosk und Restaurant. Kommt sie jedes Jahr wieder, entsteht über die Jahre ein beachtlicher Wert – und jede Direktbuchung spart die Portalprovision.
Automatisierung: Zeit sparen im Alltag von Campingplätze
Mehr Anfragen bedeuten auch mehr Arbeit – es sei denn, Routinen laufen automatisch. Für Campingplätze lohnen sich besonders diese drei Ansätze:
- Buchungsplattform mit Platzplan: Gäste wählen ihren Stellplatz auf der Karte und buchen sofort – ohne Provision.
- Stellplatzverwaltung: Belegung, Zusatzleistungen und Dauercamper in einem System statt in Listen.
- Automatische Gästeinfos: Anreise, Platzregeln und Upsells wie Brötchenservice laufen automatisch.
Ihr Fahrplan
- Online-Buchung mit Platzplan einrichten
- Bilder von Stellplätzen, Sanitär und Umgebung aktualisieren
- Frühbucher-Aktion im Januar starten
- Themenwochen für die Nebensaison entwickeln
- Gästeinfos und Bewertungsanfrage automatisieren

Häufige Fragen
Wie steigere ich Direktbuchungen – für Campingplätze?
Mit einer Buchung so einfach wie auf Portalen, einem Platzplan und einem Vorteil für Direktbucher.
Wann buchen Camper für den Sommer?
Vor allem von Januar bis April.
Wie fülle ich die Nebensaison – für Campingplätze?
Mit Themenwochen, Wohnmobil-Angeboten und Glamping.
Welche Bilder sind am wichtigsten?
Lage, Stellplätze, Sanitäranlagen und Umgebung.
Lohnen sich Portale noch?
Ja, für Reichweite. Ziel ist, Gäste nach dem ersten Aufenthalt zu Direktbuchern zu machen.
Wann sollten Campingplätze Werbung schalten?
Die Hauptbuchungszeit liegt im Winter und frühen Frühjahr. Für die Nebensaison lohnen sich Kampagnen kurz vorher.
Lohnt sich eine eigene Buchung neben Portalen?
Ja, sie spart Provisionen und stärkt die Beziehung zu Stammgästen. Portale bleiben für Reichweite sinnvoll.
Wie gewinne ich Dauercamper?
Mit einer eigenen Seite zu Konditionen, freien Plätzen und Gemeinschaft sowie gezielter Ansprache von Saisongästen.
Nächster Schritt
Planbar neue Kunden gewinnen?Unser Neukunden-System verbindet Anzeigen, Landingpage und Nachfassen – messbar bis zum Auftrag.

Stephan Hochmuth
Inhaber & Geschäftsführer von PICONDA. Seit 2006 entwickelt er mit seinem Team Websites, Onlineshops und Automatisierungen für den Mittelstand, seit 2012 ist er Dozent und Speaker für Digitalisierung und KI. Mehr über PICONDA